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Festplatte Kaufberatung

CPU, GPU, Mainboard und RAM? – Check

Was könnte dann noch fehlen? Auf jeden Fall die Festplatte!
Nur was gibt es hier für verschiedene Möglichkeiten und wie viel Speicher sollte man kaufen?

Egal wer und was für einen PC man möchte, das Starten eines PC sollte möglichst schnell vonstatten gehen. Dafür benötigt man eine SSD.

Eine Festplatte oder eine SSD wird auch als Massenspeicher bezeichnet und ist nicht flüchtiger Speicher, also bleiben die Daten auch nach einem Neustart erhalten (im Gegensatz zum RAM).

Eine SSD bietet sehr viel höhere Zugriffszeiten und Datenraten, relativ zur Festplatte. Wenn man sein Betriebssystem also auf der Festplatte hat, lädt dieses um ein vielfaches schneller, als wenn dieses auf der Festplatte geparkt wäre.

Der Nachteil einer SSD ist der Preis, welcher zwar beständig sinkt, aber noch wesentlich teurer ist, als eine Festplatte.

Eine Festplatte ist im Grunde eine drehende Scheibe mit einem Lese- und Schreibkopf. Um Daten zu Lesen oder zu Schreiben muss diese Scheibe erst an die entsprechende Position gebracht werden, bei der SSD ist dies nicht der Fall, hier sind es einfach Speicherchips.

Da eine SSD um ein Vielfaches schneller ist, bleibt festzuhalten für das Betriebssystem immer eine SSD zu haben. Für die Fotogalerie, die Musikalben oder die Pornosammlung reicht eine Festplatte, wenn man nicht die Fotos oder Musik bearbeiten will.

Programme, welche einen hohen Ressourcenverbrauch aufweisen, wie Spiele, Renderingprogramme oder Ihre eigene KI, sollte man idealerweise auch auf eine SSD schieben.

Falls man nur das Betriebssystem auf eine SSD tun möchte und für den Rest eine HDD (Hard Disk Drive=Festplatte) hat, reicht alles ab ~8 GB für die SSD aus.

Die Größe der HDD kann ruhig 2TB betragen, da der Preisunterschied zwischen einer 500GB/1TB oder 2TB HDD marginal ist.

Für ein paar Spiele reicht eine SSD von 256GB aus, wer wirklich alles auf die SSD packen möchte, sollte sich eine 500GB oder 1TB SSD kaufen, welche aber entsprechend kostet.

Somit gilt als Faustregel für einen PC: Eine SSD und eine HDD. Die SSD sollte so groß sein, dass alle wichtigen Programme darauf laufen können. Die HDD dient lediglich als Datenspeicher.

NVMe VS SATA-III

Bei SSDs gibt es noch einen Unterschied beim Anschluss, NVMe vs SATA-III SSDs.

NVMe bietet eine noch höhere Zugriffsrate und Übertragungsgeschwindigkeit. Für den normalen User sollte der Leistungsunterschied aber nicht spürbar sein und der Aufpreis von SATA-III zu NVMe ist (für die meisten) nicht gerechtfertigt. Das nächste hierbei entstehende Problem wäre, dass das System evt. umgerüstet werden müsste, um eine NVMe SSD anschließen zu können.

*Anmerkung: Wie bei jedem meiner Blog Posts ist auch hier zu beachten, dass wichtige technische Details ausgelassen und Verallgemeinerungen getroffen wurden, um den Lesefluss in eine noch nie da gewesene Dimension zu erheben. Weiteres hoffe ich, dass sich kein Mensch durch meinen Humor beleidigt fühlt! Sollte dies aber dennoch der Fall sein, bitte kontaktieren Sie mich ohne zu zögern unter: alex@itbeiser.at – Die Änderung wird dann innerhalb von 3 Tagen online sein.
Ich bitte die weiblichen Leserinnen sich ebenso angesprochen zu fühlen, da aufgrund der Lesbarkeit nur die maskuline Form verwendet wird (z.B.: Leser statt LeserInnen).
Woher kommen die Fotos? – von freeimages.com (
https://www.freeimages.com/photo/hard-drive-close-up-1241731)

Mit freundlichen Grüßen,
Alexander Beiser